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Therapieplätze waren schon vor der Krise rar, der Bedarf wird weiter steigen. SOS-Kinderdorf ist für psychisch belastete junge Menschen da.

Wien (OTS) - Am 7. April ist Tag der Gesundheit. Diese ist mehr denn je gefährdet. COVID-19 hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf am Virus Erkrankte, sondern auch auf Menschen, die bereits vor der Krise an psychischen Belastungen litten – darunter viele Kinder und Jugendliche. Österreichweit fehlten bereits vor der Corona-Krise ca. 70.000 kassenfinanzierte Therapieplätze für Kinder. In manchen Bundesländern gibt es nach wie vor keinen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Kassenvertrag. ExpertInnen gehen davon aus, dass die aktuelle Situation die Lage noch verschärfen wird.

„Gewohnte Routinen und persönliche Kontakte fehlen, das ununterbrochene Zusammenleben auf oft engem Raum lässt familiäre Spannungen steigen – und noch ist kein Ende dieser Situation in Sicht. Für vorbelastete Kinder und Jugendliche bedeutet das einen enormen psychischen Druck, der schlimmer wird, je länger die Situation dauert“, so Christoph Schneidergruber, Leiter des Hermann-Gmeiner-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie von SOS-Kinderdorf in Kärnten.

Stütze in der Krise

SOS-Kinderdorf ist mit seinen psychotherapeutischen Angeboten auch in dieser schwierigen Zeit für Kinder und Jugendliche da. Die beiden Ambulatorien für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien und Moosburg betreuen ihre jungen Patientinnen und Patienten weiter und bieten derzeit vor allem telefonische Therapiegespräche etwa im Bereich Psycho- und Ergotherapie oder Logopädie an. Da sich viele Telefonate um die familiäre Situation drehen, sind die TherapeutInnen vermehrt auch mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen im Kontakt und versuchen, gemeinsam gute Wege durch die Krise zu finden.

Die Betreuung ohne persönlichen Kontakt ist eine Herausforderung. „Aber besonders jetzt braucht es uns umso mehr. Die Patientinnen und Patienten leiden unter ...
Quelle: OTS0011, 5. April 2020, 10:05

"Tipps zum Leben mit Ausgangsbeschränkungen / Menschen in Quarantäne leisten wichtigen Beitrag zur Gesundheit

(LK) Einen besonders wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten all jene, die freiwillig zu Hause bleiben oder sich in Quarantäne befinden, weil sie selber infiziert sind oder engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter des Landes Salzburg 17. März 2020

Salzburg ist das erste Bundesland, in dem die regionale Gebietskrankenkasse gemeinsam mit der Landesärztekammer eine Landesvereinbarung beschlossen hat.

Salzburg (OTS) - Im April 2019 wurde zwischen der Österreichischen Ärztekammer und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ein bundesweiter Gesamtvertrag für Primärversorgungseinheiten (PVE) abgeschlossen. Auf Basis dieses Gesamtvertrages ist Salzburg nun das erste Bundesland, in dem die regionale Gebietskrankenkasse gemeinsam mit der Landesärztekammer eine Landesvereinbarung beschlossen hat.

Zentrales Ziel für die Schaffung von Primärversorgungseinheiten ist es, durch umfassend koordinierte und integrierte Versorgung die Qualität der medizinischen Behandlung zu steigern und dadurch die Spitalsambulanzen zu entlasten. Immerhin gehören rund 50 Prozent jener, die täglich in einer Spitalsambulanz anzutreffen sind, dort nicht hin. In Zukunft soll die PVE zentrale Erstanlaufstelle bei Krankheit und medizinischen Fragen sein und so zu einer besser abgestimmten Versorgung beitragen. Ausgedehnte Öffnungszeiten und eine gute Erreichbarkeit spielen dabei wesentliche Rollen.

Durch die Erstbehandlung in einer PVE können Mehrfachuntersuchungen, Gefahren durch Polypharmazie sowie nicht erforderliche Inanspruchnahmen fachärztlicher bzw. technischer Leistungen weitestgehend verhindert werden. Die technische Vernetzung, die Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen sowie die administrative Entlastung durch die zentrale Ordinationsassistenz und Pflegefachkraft sorgen dafür, dass die Ärztinnen und Ärzte in einer Primärversorgungseinheit insgesamt mehr Zeit für ihre Patientinnen und Patienten haben. Darüber hinaus bietet das Modell attraktivere und flexiblere Beschäftigungsmöglichkeiten, die den Bedürfnissen der Ärzteschaft entsprechen und somit wesentlich zur Attraktivierung des Hausarzt-Berufes beitragen.

Ausbauplan für Salzburg

Im Bundesland Salzburg sollen bis 31. Dezember ...
Quelle: OTS0129, 26. Nov. 2019, 12:37

Es stand heute unter dem Motto: MTD in der Primärversorgung

Die Zukunft erfordert die enge Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachleute im Gesundheitswesen außerhalb der Krankenanstalten – Primärversorgung ist eine entscheidende Antwort dafür!

Präsidentin Gabriele Jaksch begrüßte mit Freude die zahlreichen TeilnehmerInnen zum MTD-Forum am 22.11.2019 in der Siemens City in 1200 Wien Siemensstraße 90. Zum neunten Mal in Folge lud MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs, zum MTD-Jahresevent. Für die Berufsangehörigen der Biomedizinischen Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Logopädie, Orthoptik, Physiotherapie und Radiologietechnologie lautete der Headlinger „MTD in der Primärversorgung – Innovative Konzepte multiprofessioneller Zusammenarbeit. MTD Berufe sind essentieller Teil des Teams“. Die Möglichkeit mit ExpertInnen die Primärversorgung zu diskutieren, wurde von der großen Anzahl an TeilnehmerInnen begeistert angenommen.

Zu Beginn begrüßte mittels einer Videobotschaft Bundesministerin Brigitte Zarfl die TeilnehmerInnen und bedankte sich bei den MTD-Berufsangehörigen für die täglich essentielle Arbeit im Bereich des Gesundheitswesens für die österreichische Bevölkerung.

Als Podiumsdiskutanten diskutierten Gerald Bachinger, Sprecher Patientenanwalt Österreich, Kathryn Hoffmann, MedUni Wien, Gabriele Jaksch, Präsidentin MTD-Austria, Gabriela Pichler, Obfrau Gesundheitsnetzwerk.at, Günter Rauchegger, Geschäftsführer ELGA GmbH und Erwin Rebhandl, Allgemeinmediziner sowie Gründer einer Primärversorgungseinheit (PVE). Diese legten unterschiedliche Ansichtsweisen zu Fragen hinsichtlich von zukünftigen Chancen und Limitationen von bestehenden als auch noch zu gründenden Primärversorgungseinheiten dar.

Eingangs provozierte Bachinger durch seine Aussage dass, „das großartige PVE-Konzept [...] bewusst und vorsätzlich zu einer „lame duck“ (miss-)verhandelt“ wurde. Schlussendlich kamen die Podiumsdiskutanten ...
Quelle: OTS0018, 24. Nov. 2019, 11:19

"[...] Bregenz (VLK) – Das übergreifende Modell für die Begleitung der sprachlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Vorarlbergs Kindergärten und Schulen – die „5 Bausteine umfassender sprachlicher Bildung“ – wurde mit dem Europäischen Sprachensiegel ausgezeichnet. Damit werden dieses Jahr Projekte rund um das Thema „sprachliche und kulturelle Vielfalt wahrnehmen und wertschätzen“ prämiert. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg, 27.9.2019

"[...] Bereits in der zweiten Auflage ist der Gesundheitsratgeber der Stadt Linz erschienen. 5.000 Exemplare des aktualisierten Nachschlagewerks sind kostenlos in den Rathäusern, Volkshäusern, Seniorenzentren, Spitälern, in der Gebietskrankenkasse und bei der Gesundheitseinrichtung Proges erhältlich. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter - Neues aus Linz vom 11.09.2019

Notwendige Behandlungen müssen für alle Kinder rasch und kostenfrei zugänglich sein!

Wien (OTS) - Es ist hoch an der Zeit, eines der beschämendsten Kapitel in der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen dauerhaft und vollständig zu beenden: mindestens 70.000 Kinder und Jugendliche (nach anderen Berechnungen bis zu 150.000) erhalten in Österreich nach wie vor nicht die Therapien, die sie für ihre Entwicklung brauchen würden.

Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Psychotherapie sind Pflichtleistungen der Krankenkassen, die laut Sozialversicherungsgesetz allen Versicherten kostenfrei zustehen. Ungeachtet dessen schafft es das österreichische Kassensystem, Kinder und Jugendliche in verschiedene Klassen zu trennen: je nach Wohnort und Versicherung werden die Behandlungen manchen Kindern zur Gänze finanziert, den meisten aber nicht. In Wien bestehen beispielsweise 1-2 Jahre Wartezeit oder Aufnahmesperren für kostenfreie Therapien. Hohe Zuzahlungen im Wahlbereich sind für viele Eltern nicht leistbar, Kindern werden notwendige Therapien und damit die Chancen auf eine gesunde Entwicklung vorenthalten.

Diese Ungleichbehandlung und ihre Folgen sind durch zahlreiche Studien und valide Daten belegt und mittlerweile allen Verantwortungsträgern bekannt; zu entscheidenden Verbesserungen konnte man sich bisher aber trotzdem nicht durchringen. Dabei bräuchte es dazu nicht mehr als ein klein wenig guten politischen Willen – und gar nicht so viel finanzielle Mittel.

Die „Politische Kindermedizin“ nimmt die anstehenden NR-Wahlen zum Anlass, alle wahlwerbenden Parteien nachdrücklich daran zu erinnern, dass Österreich seinen Kindern und Jugendlichen seit Jahrzehnten etwas schuldig ist: die Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Rechts auf diese Behandlungen zur Erlangung einer bestmöglichen Entwicklung. Die geplante Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen zu einer Gesundheitskasse böte die Gelegenheit, bestehende massive Versorgungsmängel und -unterschiede österreichweit zu beseitigen. ...
Quelle: OTS0026, 3. Sep. 2019, 09:00

"Pilotphase von "Geriatrische Remobilisation im Pflegeheim" erfolgreich evaluiert - Weiterführung bis 31. März 2021 gesichert [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg, 07.6.2019

"[...] (HP) Der hervorragende Ruf der Uniklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Uniklinikum Salzburg ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Eines der vielen Spezialgebiete ist die Versorgung von Patienten mit angeborenen Fehlbildungen des Gesichts- oder Kopfbereichs. Dies wurde vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz nun auch durch die Verleihung des Titels „Expertisezentrum“ offiziell anerkannt. [...]"

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Quelle: Newsletter des Landes Salzburg 27. Mai 2019

Alleine im letzten Jahr haben über 7000 Nutzer den Online-Pflegekostenrechner des Hilfswerks NÖ in Anspruch genommen.

Wien (OTS) - Meist kommt es ja völlig überraschend auf die Familie zu: Ein Schlaganfall, ein Sturz, die Eröffnung, an einer schweren Krankheit zu leiden. Plötzlich ist ein lieber Angehöriger pflegebedürftig geworden und braucht Hilfe. Es ist verständlich, dass diese Situation im ersten Moment überfordernd und unlösbar wirken kann. Kann ich mir Pflege überhaupt leisten? Gibt es finanzielle Unterstützung? Welche Pflege- und Betreuungsangebote werden benötigt? etc. Dem Hilfswerk Niederösterreich ist daher die Unterstützung und Begleitung der Angehörigen bei diesen Fragen ein ganz besonderes Anliegen. „In Österreich werden derzeit 84 Prozent aller Pflegegeldbezieher/innen zu Hause gepflegt – 45 Prozent ausschließlich von Angehörigen, 32 Prozent unterstützt von mobilen Pflegediensten wie dem Hilfswerk Niederösterreich“, erklärt Michaela Hinterholzer, Präsidentin des Hilfswerks Niederösterreich.

Über 7.000 Nutzer beim Pflegekostenrechner des Hilfswerks
Im ersten Schritt können Angehörige und Betroffene die zu erwarteten Kosten für Pflege und Betreuung ganz einfach und schnell selbst berechnen – und zwar mit dem Pflegekostenrechner des Hilfswerks Niederösterreich. Unter www.hilfswerk.at müssen zuerst wenige Informationen zu Wohnsitz, Familienstand und Pflegestufe eingegeben werden. Auf Knopfdruck zeigt der Online-Rechner dann die zu erwarteten Kosten für die Stunde Pflege und Betreuung an. Alleine im letzten Jahr wurde das Online-Service des Hilfswerks von über 7.000 Nutzern in Anspruch genommen.

Gespräch mit Pflegeexperten zeigt Lösungswege und schafft entspanntes Familienklima
Eine professionelle Pflegeberatung bringt noch mehr Entlastung: diplomierte Pflegefachkräfte des Hilfswerks kommen direkt ins Haus und gehen vor Ort auf individuelle Fragen ein. Pflege- und Betreuungsangebote, Pflegegeld und finanzielle Unterstützung, Gesundheitsvorsorge ...
Quelle: OTS0136, 25. März 2019, 14:28

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