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Versorgungsqualität leidet aufgrund dequalifizierender Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen

Wien (OTS) - Bewusst falsch eingestufte Kollektivverträge, regionale Unterschiede der Gehälter oder Mängel bei Vordienstzeitenanrechnungen sind nur einige Beispiele mit denen sich über 160.000 im Gesundheitswesen tätige Personen, das sind dreimal so viele wie ÄrztInnen, konfrontiert sehen.

Die sogenannte „Allianz der Gesundheitsberufe“ hat aus diesem Grund vergangene Woche VertreterInnen der Gewerkschaften und der Arbeiterkammer zu einem Roundtable-Gespräch eingeladen, um eine Verbesserung der Situation zu erwirken.

Dr. Helmut Ivansits, Abteilungsleiter Sozialversicherung der AK und Mag. Reinhard Hager, Abteilungsleiter Sozialpolitik für Gesundheit des ÖGB sind der Einladung gefolgt, um mit den Berufsverbänden über ihre Forderungen zu sprechen.

Die Gesundheitsberufe sind sich einig: Kollektivverträge müssen korrekt eingestuft werden

„Ein erster Schritt wäre bereits, wenn Klinische Psychologinnen und Psychologen für ihre tatsächlichen Leistungen honoriert werden, indem sie im Kollektivvertrag korrekt eingestuft werden“, erklärt Mag.a Marion Kronberger, Vize-Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP). „Bei Ärztinnen und Ärzten wäre es ja auch unvorstellbar, dass sie nicht als Ärztinnen und Ärzte entlohnt werden, wenn sie in ihrem Beruf arbeiten.“

Ähnlich sieht die Situation der gehobenen medizinisch-technischen Berufe aus: „MTD-Berufe tragen täglich zur hochqualitativen Gesundheitsversorgung der österreichischen Bevölkerung bei, die häufige kollektivvertragliche Fehleinstufung ist ein Hohn den Gesundheitsberufen gegenüber“, betont Mag.a Gabriele Jaksch, Präsidentin von MTD-Austria (Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs). „Österreichweite enorme Differenzen der kollektivvertraglichen Gehälter und uneinheitliche Vorgehensweisen bei der Anrechnung der Vordienstzeiten für die ...
Quelle: OTS0160, 9. Mai 2018, 14:11

Roundtable-Gespräch zur großen Divergenz bei den Kollektivverträgen: Berufsverbände fordern Beseitigung der Ungleichbehandlungen

Wien (OTS) - Mehr als 160.000 Personen sind im Gesundheitswesen - im Pflege- und therapeutischen Bereich - beschäftigt. Diese ArbeitnehmerInnen werden, je nach Beschäftigungsverhältnis, in einer Einrichtung oder Institution von den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, der Gemeindebediensteten, der Privatangestellten oder der Gewerkschaft vida vertreten.
Unterschiedlichste Kollektivverträge und deren Anwendung haben inzwischen dazu geführt, dass monatliche Bruttolohnunterschiede von 1.000 Euro für ein und dieselbe Tätigkeit keine Seltenheit mehr sind.

Um eine dringende Beseitigung dieser Ungleichbehandlungen im Gesundheitsbereich zu erwirken, haben die Berufsverbände der betroffenen Berufsgruppen, ÖBVP – Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie, BÖP – Berufsverband Österreichischer PsychologInnen, MTD-Austria – Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste sowie ÖGKV – Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, am 2. Mai 2018 zu einem Roundtable-Gespräch geladen. Zugesagt haben Vertreter der Arbeiterkammer, der Gewerkschaft GPA-djp sowie des ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund).
Dr. Norbert Schnedl, Vorsitzender der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst), Christian Meidlinger, Vorsitzender von younion und Roman Hebenstreit, Vorsitzender von vida sind unserer Einladung nicht gefolgt.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie
Mag. Barbara Zsivkovits
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/512 70 90-23
oebvp.zsivkovits@psychotherapie.at
www.psychotherapie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OBP0001 ...
Quelle: OTS0194, 26. April 2018, 12:47

(...) einfühlsam und humorvoll, mutige Menschen in ihrem Alltag, exakte und beeindruckende Bilder, nicht zu viel und nicht zu wenig, einfach schön..., so klingen die zahlreichen Rückmeldungen zu unserer Überzeugungstat.

Der Film “The King’s Speech” reißt bei Birgit alte Wunden auf. Sie erkennt, dass sie mit ihrem Stottern endlich Frieden schließen muss. Dafür konfrontiert sie sich mit anderen Stotternden sowie deren Strategien und muss sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

MEIN STOTTERN läuft seit 23.02.2018 - Kinos und Sonderveranstaltungen finden sich unter http://www.meinstottern.at/termine/. ...

Diakonie: Psychosoziale Notdienste ausbauen, Kindern Therapie ermöglichen, Wartezeiten verringern!

Wien (OTS) - Kinder brauchen Hilfe, wenn sie mit ihrem Alltag und mit sich selbst nicht mehr zu Recht kommen. „Psycho- Physio- und Ergotherapie, Ausbau der frühen Hilfen für Eltern und Baby, mehr Kinderfachärzte und Hebammen, Unterstützung für Kinder mit psychisch kranken Eltern; das wäre hilfreich“, so Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie. „Der Zugang zu Psychotherapie muss erleichtert, Therapie- und Beratungseinrichtungen und psychosoziale Notdienste außerhalb der Ballungszentren sollen ausgebaut werden“. 70.000 Kinder in Österreich erhalten nicht die für sie notwendigen Therapien. Es gibt zu wenig kostenfreie Therapieplätze oder elendslange Wartezeiten. Das ist in einigen Ländern Europas besser geregelt. In Deutschland ist therapeutische Unterstützung im Jugendhilfegesetz verankert. Und in den skandinavischen Ländern gibt es nicht diese strikte Trennung von Gesundheits- und Sozialsektor, so Schenk, selbst auch Psychologe.

Therapie hilft Kindern sich gut zu entwickeln

Wenn Kleinkinder in ihrer Entwicklung verzögert sind, braucht es eine gute und ganzheitliche therapeutische Versorgung. Damit kann viel ausgeglichen und nachgeholt werden.

„David war immer etwas klein und im Vergleich mit anderen Kindern in der Mobilität etwas weiter hinten“, schildert die Mutter ihre ersten Bedenken. Ein Gespräch mit der Hebamme bestätigte sie darin, eine Physiotherapeutin aufzusuchen. Diese berichtete ihr schließlich vom Start des forKIDS Therapiezentrums in Kitzbühel. „Sie hat mir das empfohlen, einfach weil bis zu diesem Zeitpunkt nichts den gewünschten Erfolg gebracht hatte und das Angebot damals ganz neu war“, berichtet die junge Mutter.
Mit knapp einem Jahr hatte David noch Schwierigkeiten beim Kopfheben und Sitzen, auch das Essen funktionierte nicht optimal. „Gemeinsam mit den Therapeutinnen haben wir uns für eine Kombination von Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie entschieden“. ...
Quelle: OTS0067, 23. Feb. 2018, 10:36

Diakonie weist auf Ausbau von „Frühen Hilfen“ für Gesundheit und Zukunftschancen benachteiligter Kinder hin

Wien (OTS) - „Die ersten Jahre sind besonders wichtig für die Entwicklung des Kindes“, weist die Diakonie auf die Bedeutung „Früher Hilfen“ für die Kindergesundheit hin. „Ziel dabei ist es, Eltern so früh wie möglich umfassend bei der Aufgabe zu unterstützen, ihre Kinder gut und verlässlich zu versorgen, und eine sichere wie liebevolle Bindung zu ihnen aufzubauen“, so Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk.
„Eine sichere Bindung zwischen Eltern und Kind legt den Grundstein für ein gutes Aufwachsen“, so Schenk, selbst Psychologe. „Der Mensch wird am Du zum Ich. Wir brauchen – gerade am Anfang - den anderen, um zu uns selbst zu kommen.“ Die Betreuung rund um die Geburt und die ersten Jahre müssen weiter ausgebaut werden, besonders für Familien mit weniger Einkommen ist eine gute Begleitung oft nicht leistbar.

„Zukunftsgeld“

Investitionen in dieser frühen Phase des Kindes zahlen sich aus. Für das Kind, für die Mutter und den Vater. Und auch insgesamt für die Gesellschaft. Investitionen im frühkindlichen Bereich haben den höchsten pay off, das höchste return on investment. Nie wieder wird man Zukunftsgeld so sinnvoll einsetzen können wie zu diesem Zeitpunkt. Ein investierter Dollar entspricht einer Rendite von 8 Dollar, bei benachteiligten Kindern beträgt sie sogar 16 Dollar, also eine Hebelwirkung, ein Multiplikatoreffekt von 1 zu 16 (so Nobelpreisträger James Heckmann).

Neugier und Weltzugewandtheit

Schenk weist darauf hin, dass es hier „nicht um kognitive Wissensförderung geht, sondern um „das Wachhalten des Interesses an der Welt“. Der Unterschied bei den Kindern war „die Neugier, die Weltzugewandtheit, die Offenheit für Neues“. Frühe Hilfen “fördern die Sicherheit, die Welt nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung erfahren zu können“. Damit das Konzept der frühen Hilfen wirkt, sind die Eltern einzubeziehen und die Fördermaßnahmen durch hochqualifiziertes Personal durchzuführen. ...
Quelle: OTS0065, 20. Feb. 2018, 10:33

Zitat: http://oe1.orf.at

"Wenn das kindliche Sprechen stockt. Stottern erlaubt. Von Frosch- und Kaugummiworten [...]

Weitere Infos finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: http://oe1.orf.at 12.02.2018

Zitat: sn.at 10. Jänner 2018

"Meist sind es kleine Auffälligkeiten, an denen Eltern eine mögliche autistische Störung erkennen: Das Kind reagiert nicht auf Gesten, Lächeln oder Wörter. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: sn.at 10. Jänner 2018

"Der Bereich "Gesundheit" geht mit 8. Jänner 2018 in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz über. Das Bundeskanzleramt übernimmt den Bereich "Frauenangelegenheiten und Gleichstellung". [...]"

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.bmgf.gv.at 8.1.2018

Dank dem Engagement unserer KundInnen bei der bestNET.Weihnachtsaktion konnten wir EUR 3000,- an ZEBRA - Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum überweisen.
Spenden sind dringend notwendig, um die interkulturelle Psychotherapie für Kinder aufrecht erhalten zu können.

Wir sagen DANKE!

Ihr bestNET.Team ...

"(LK) Rund 165 Kinder haben im Bundesland Salzburg frühkindlichen Autismus. Nun hat das Land in der Stadt Salzburg ein neues Therapieprogramm geschaffen.

Das neue Angebot wurde vom Land Salzburg und den Krankenversicherungen für Kinder geschaffen, bei denen ab dem 3. Lebensjahr eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) auftritt. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 19.12.2017

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